Neuigkeiten

27.03.2010, 18:34 Uhr
CDU-Fraktionsmitglieder informierten sich im Martinuskindergarten über die geplante Kinderkrippe

Auf Einladung der katholischen St. Martinusgemeinde informierte sich die Bramscher CDU-Stadtratsfraktion über die Pläne zum Aufbau einer Kinderkrippe beim Martinuskindergarten.

CDU-Fraktion mit Hermann Heeger und Monika Kramer, sowie Mitarbeitern des Architekturbüros Mutert.
Für die Martinusgemeinde begrüßte Hermann Heeger die CDU-Fraktionsmitglieder und stellte kurz den Kindergarten vor. Der Martinuskindergarten ist mit vier Vormittags- und einer Nachmittagsgruppe der größte Kindergarten in Bramsche. Obwohl er ein katholischer Kindergarten ist sind 40% der betreuten Kinder anderer Konfession. Heeger hob die direkte Nachbarschaft zum neuen Altenpflegeheim und dem damit verbundenen Miteinander von Jung und Alt hervor.
 
Beim anschließenden Rundgang durch den Kindergarten informierte die Interims-Leiterin, Monika Kramer, die CDU-Fraktionsmitglieder über die einzelnen Gruppenräume, sowie den Bewegungs- und den Ruheraum. Sie betonte aber auch, dass der Sozialraum der Erzieherinnen und die Küche sehr klein sind. Außerdem gibt es keinen Raum, in dem ein ungestörtes Gespräch z.B. mit den Eltern stattfinden kann. Diese Probleme sollen mit der Einrichtung einer Krippe ebenfalls gelöst werden.
 
Nach dem Rundgang stellte Silke Hackmann vom Architekturbüro Mutert die Pläne für die Einrichtung einer Kinderkrippe beim Martinuskindergarten vor. Danach soll das jetzige Christopherusheim zur Krippe umgebaut werden. Dort sollen die entsprechenden Räume, wie Krippen-, Intensiv-, Wickel- und Ruheraum, sowie die weiteren erforderlichen Räume errichtet werden. Zwischen Christopherusheim und Kindergarten soll ein Essensraum entstehen, der dann beide Gebäude miteinander verbinden wird. Durch weitere Umbaumaßnahmen sollen dann auch die Küche und der Sozialraum im Kindergarten vergrößert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich nach den derzeitigen Planungen auf ca. 357.000 €.
 
Hermann Heeger machte darauf aufmerksam, dass zunächst zwei Kindergärten in der Gartenstadt Zuschüsse für die Einrichtung einer Kinderkrippe erhielten. Danach werden in Engter und Hesepe Krippen eingerichtet. Danach sollte aber eine Krippe in der Innenstadt entstehen auch vor dem Hintergrund, dass der Anteil der Kinder in Bramsche, die bei alleinerziehenden Elternteilen aufwachsen, inzwischen auf 40% angestiegen ist. Hier bestehe ein wachsender Betreuungsbedarf. Darauf müssten Verwaltung und Politik reagieren. Auch das Bistum Osnabrück hat diesen Bedarf erkannt und zeigt Bereitschaft, sich an den Personalkosten zu beteiligen.
 
Die CDU-Fraktionsmitglieder zeigten sich von den Plänen der sehr beeindruckt und waren überzeugt, dass beim Martinuskindergarten eine hervorragende Kinderkrippe entstehen kann.

Suche