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02.04.2012, 12:00 Uhr
Neue Mehrheit auf Entdeckungstour
Es gibt Politiker, bei denen man das Gefühl hat, dass sie schon immer da waren und auch immer da sein werden. Der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker ist so einer. Seit Jahrzehnten gehört er gewissermaßen zum Inventar der Europapolitik. 
Mitglieder der Neuen Mehrheit vor dem Amtssitz des luxemburgischen Premiers

Vor der Tür seines Amtssitzes versammelten sich die Bramscher neue Mehrheit mit ihren Partnerinnen und Partnern, um während ihrer dreitägigen Reise immerhin das Flair der europäischen Finanzpolitik zu erspüren. Die 20-köpfige Reisegruppe hatte unter der bewährten Leitung von Helmut Voßkamp zuvor Station in Koblenz und Trier gemacht.

Von der der Porta Nigra als Ausgangspunkt erwanderte sich die Gruppe unter fachkundiger Führung eines Denkmalschützers einen kleinen Teil der über 5000 Baudenkmale der Stadt. Besonderen Eindruck hinterließen die Basilika, die Thermen mit ihrem ausgeklügelten Heiz- und Wassersystem und das Amphitheater. Anregungen für die aktuelle kommunalpolitische Arbeit bot besonders die Platzgestaltung vor dem Dom mit ihren Platanen mit dachförmig gezogener Schirmkrone.

Den Gefahren des mystischen Mittelalters widerstand die Gruppe abends im Frankenturm, als ausgerechnet im frommen Trier der Höllenfürst versucht, die Macht über die Seelen der Reisenden zu gewinnen. Das fulminant aufgeführte Theaterstück begeisterte die Bramscher und ließ sie erleichtert wieder in der Gegenwart auftauchen. 

Gruppensprecher Andreas Quebbemann zog eine sehr positive Bilanz der Fahrt: „ Ehrenamtliche Politik findet nicht nur beim Lesen von Vorlagen und auf Sitzungen statt. Viele Anregungen und gelungene Beispiele politischer Arbeit lassen sich am besten gemeinsam vor Ort entdecken.“

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