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12.08.2013, 10:00 Uhr
Kulturprogramme ohne Einschränkungen
Wirtschaftförderung gestärkt
Die Umstrukturierung der Stadtmarketing GmbH ist nach intensiver Arbeit aller Beteiligten endlich gelungen. Kernpunkt der neuen Vereinbarungen ist laut Fraktionssprecher Andreas Quebbemann, dass es im Bereich der kulturellen Veranstaltungen zu keinerlei finanziellen und personellen Abstrichen kommt. Andere Behauptungen seien schlicht und einfach falsch. Auch der Bereich Tourismus werde nicht angetastet. Der Förderkreis Freundliches Bramsche, neben der Stadt Bramsche zweiter Gesellschafter der Stadtmarketing GmbH, zeigte sich bei einem Pressegespräch ausdrücklich zufrieden über die Lösung.
Im Jahre 2011 wurden 398.000,- € Haushaltsmittel der Stadt Bramsche als Gesellschafterbei­trag an die Stadtmarketing gezahlt. Davon entfielen 74 Prozent auf Personalkosten und 11 Prozent auf Geschäftsstellenkosten. Dieses Szenario war nach dem Wahlsieg der CDU-FDP-Ballmann-Gruppe in Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen nicht mehr tragbar, eine Umstrukturierung mit einer effizienteren Aufgabenverteilung für die neue Mehrheit unum­gänglich.
 
Ergebnis dieser Neuorientierung der Stadtmarketing GmbH: Die Dienstleistungen im Bereich Kultur, Events und Marketingaktionen, Werbung, Veranstaltungsorganisation bis hin zur Über­nahme kommunaler Aufgaben sowie der Bereich Tourismus verbleiben unverändert bei der GmbH.
 
Das Spektrum der Aufgaben im Bereich der Wirtschaftsförderung wird fachlich und personell in einer Stabsstelle direkt der Bürgermeisterin unterstellt und im Rathaus angesiedelt.
 
Die Wirtschaft braucht beispielsweise eine moderne und bedarfsgerechte Internet-Breitband­ver­sorgung. Das schnelle Internet ist zum Standortfaktor geworden. Um Gewerbegebiete auch  in Randlagen zu erschließen, ist ein adäquater Ausbau des Breitbandnetzes zwingend erfor­der­lich­. Ein wei­tere Arbeitsschwerpunkt wird das Einwerben von EU-Fördermitteln sein. Die­ses kom­plexe Aufgabenfeld lag bisher in Bramsche weitgehend brach. Ein weiteres Ar­beits­feld der Wirtschaftsförderung wird eindeutig in der Zusammenarbeit mit dem Bauamt lie­gen. An dieser Stelle ist eine schnelle und unbürokratische Zusammenarbeit mit den mög­lichen an­­sied­­lungswilligen Betrieben unbedingt notwendig. Eine Voraussetzung dafür sind in Zeiten moderner Kommunikation ganz kurze Wege innerhalb der Verwaltung. Künftig soll also durch die Vermeidung von Reibungsverlusten unmittelbar im Rathaus deutlich effizienter ge­arbeitet werden.
 
Selbstverständlich sind für die Ratsmehrheit angemessene Übergangslösungen. Bei fachlichen und personellen Engpässen wird es eine unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Stadtmarketing geben. Wichtig war es, nach jahrelangem Stillstand die Weichen für eine effektive strukturelle Bündelung der Aufgaben zu stellen. Das ist uns gelungen!

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