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Neuigkeiten
17.12.2019, 21:27 Uhr
Sieg der Vernunft: Keine zweite gymnasiale Oberstufe in Bramsche!
Kreistag entscheidet mit knapper Mehrheit – CDU Bramsche sieht eigene Position bestätigt

In öffentlicher Sitzung hat der Kreistag am 16.12.2019 mit knapper Mehrheit den SPD-Antrag auf Errichtung einer gymnasialen Oberstufe in Bramsche an der Gesamtschule (IGS) abgelehnt. Ebenfalls mehrheitlich abgelehnt wurde der Antrag der Kreisverwaltung, für die Kreistagssitzung im März 2020 ein neues „Zahlenwerk“ vorzulegen.

Es bleibt damit dabei, dass Schülerinnen und Schüler in Bramsche nach dem Erwerb des Erweiterten Sekundarabschlusses I die gymnasiale Oberstufe des Greselius-Gymnasiums besuchen können. Das Gymnasium kooperiert mit allen benachbarten Schulen, um einen reibungslosen Übergang nach der 10. Klasse in den Sekundarbereich II (Jahrgänge 11 bis 13) zu gewährleisten. Der Schulträger leistet dazu mit dem derzeitigen Neubau eines Oberstufengebäudes einen wichtigen Beitrag.

Die CDU Bramsche begrüßt die Entscheidung des Kreistages und hofft ganz im Sinne eines weiterhin guten Miteinanders aller Schulformen in Bramsche, dass die sehr fordernden und mehr als einmal die Arbeit des Gymnasiums diskriminierenden Initiativen nunmehr ein Ende finden. „Die Schülerzahlen reichen in Bramsche nicht für zwei gymnasiale Oberstufen. Und der massiv artikulierte Wille einzelner Eltern kann selbstverständlich nicht konkrete Anmeldungen ersetzen, nämlich mindestens 54 pro Jahrgang. Nicht zuletzt vor der Errichtung der Gesamtschule in Bramsche wurde nach einer unverbindlichen nordkreisweiten Elternbefragung 2014 mit völlig überhöhten Schülerzahlprognosen argumentiert, die dann bei weitem nicht erreicht wurden. Das sollte man nicht übersehen“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzende Imke Märkl.

Kreistagsmitglied Andreas Quebbemann und die Bramscher CDU gehen nunmehr davon aus, dass das Greselius-Gymnasium weiterhin eine attraktive „starke Oberstufe“ für alle Bramscher Schülerinnen und Schüler vorhalten, möglichst viele Profile und Kursfächer anbieten und damit eine optimale Vorbereitung auf Fachhochschulreife und Abitur sicherstellen kann. Quebbemann und Märkl sind sich einig, dass mit der sachorientierten und schulfachlich vernünftigen Entscheidung des Kreistages der auch für die Stadt Bramsche beste Weg eingeschlagen worden ist. Und das gilt erst recht für die Schulentwicklung in den Bramscher Nachbargemeinden. Der SPD-Antrag war an dieser Stelle rücksichtslos. Märkl ergänzt: „Ich bin sehr dankbar, dass die CDU-Kreistagsfraktion an dieser Stelle mutig gegengehalten und sich mit den besseren Argumenten u. a. gegen die persönliche Meinung der grünen Landrätin durchgesetzt hat.“