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Neuigkeiten
06.10.2020, 16:53 Uhr
CDU-Fraktion Bramsche feiert 30 Jahre Wiedervereinigung
Grund zur Freude - Am Gedenkstein vor dem Parteienhaus mit Rotkäppchensekt angestoßen

Die CDU-Stadtratsfraktion hat am des 3. Oktober 2020 am Einheitsdenkmal in Bramsche in einer spontanen Zusammenkunft den 30. Jahrestag der Wiedervereinigung gefeiert. „Es ist bezeichnend, dass wir Christdemokraten es sind, die mit großer Freude zurückblicken und auch darauf anstoßen, dass wir in einem geeinten und friedlichen Vaterland leben“, stellte CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Quebbemann fest. Dieses Bestreben um Einigkeit, Recht und Freiheit ziehe sich wie ein roter Faden durch die Parteigeschichte, in Bramsche wie in Deutschland.

Foto: Bert Märkl

„Bundeskanzler Konrad Adenauer versprach 1953, als einige schon begannen, die Teilung als unabänderlich hinzunehmen, nicht zu ruhen und zu rasten, bis ganz Deutschland wieder vereint ist in Frieden und Freiheit“, berichtete der ehemalige Bramscher CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Voßkamp als Zeitzeuge. Er erzählte anschaulich von persönlichen Eindrücken während einer Reise nach in Forst/Lausitz im Frühjahr 1990, als die Stadt Bramsche zunächst eine Städtepartnerschaft anbahnen wollte. Die Erlebnisse damals seien für ihn der Beweis gewesen, dass die Wiedervereinigung ein Glücksfall der Geschichte war. Voßkamp stellte heraus, dass für ihn die Wiedervereinigung immer mit dem Namen Helmut Kohl verbunden bleibe, der einen weltgeschichtlich vielleicht einmaligen Zeitpunkt genutzt habe, um die Einheit in Freiheit und Frieden auf den Weg zu bringen.

Stadtratsmitglied Imke Märkl betonte, dass die Deutsche Einheit eine historisch beispiellose Erfolgsgeschichte sei.  Das „Einheitsdreieck“ am Heinrich-Beerboom-Platz aus Eiche, Kiefer und Buche mit einem von der CDU aufgestellten Gedenkstein erinnere daran völlig zu Recht, selbst wenn der komplexe Prozess der Wiedervereinigung gewiss nicht ohne einzelne Schwächen und auch Fehlentscheidungen verlaufen sei. Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt liege gegenwärtig in Ostdeutschland 400 Prozent über dem von 1990 und wer durch Dresden oder Leipzig fahre, erlebe – und nicht nur dort – blühende Landschaften, so Märkl weiter.

„In schwierigen Zeiten große Aufgaben zu übernehmen und Krisen zu meistern, das war schon immer eine Stärke der Union“, schlug Andreas Quebbemann den Bogen zur Corona-Pandemie, aus seiner Sicht eine weltweite Krise von historischem Ausmaß. In den nächsten 30 Jahren gelte es im Zeitalter der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz auch in Bramsche Arbeitsplätze zu sichern und mit sauberen Technologien das Klima zu schützen und die Schöpfung zu bewahren. „Für die CDU ist das Wort Union eine Verpflichtung im besten Sinne“, schloss Quebbemann, bevor mit dem gebührenden Corona-Abstand von den Fraktionsmitgliedern mit einem Gläschen Rotkäppchen Sekt angestoßen wurde.