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12.12.2018, 21:07 Uhr
CDU-Delegierte aus dem Osnabrücker Land auf dem Bundesparteitag

Der erste Höhepunkt des zweitägigen Parteitages war am Freitag sicherlich die Rede von Angela Merkel als Noch-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin, die nach einem gewohnt souveränen Vortrag mit fast zehnminütigen Standig-Ovations endete. Es war ein Erlebnis, unmittelbar die Emotionen der Zuhörer erleben zu können, um dann im direkten Anschluss die teilweise sehr leidenschaftlichen Reden der drei Bewerber um das Amt des Parteivorsitzenden zu hören. Eine sichere Prognose über das Abstimmungsergebnis vor dem ersten Wahlgang anhand der Reaktionen der Delegierten zu treffen, wäre unmöglich gewesen. Das Ergebnis des ersten Durchgangs schien „Matchball“ für Friedrich Merz zu bedeuten. Als Annegret Kramp-Karrenbauer aus dem zweiten Wahlgang dann doch als Siegerin hervorging, konnte man neben unbändigem Jubel auch die deutlich zu spürende Enttäuschung vieler Delegierter und Gäste „mit Händen greifen“.

 

Gut aufgestellt waren die Delegierten und Gäste aus dem Osnabrücker Land bei dem Bundesparteitag in Hamburg.

Spannend wie ein Krimi waren nicht nur die Wahlgänge, sondern auch der Blick auf die überaus professionelle Parteitagsregie und die vielen erkenntnisreichen Gespräche am Rande des Plenums. Für unsere Stadtverbandsvorsitzende war daneben auch die Mitarbeit in der vierköpfigen Jury zur Verleihung des Preises für innovative Parteiarbeit in der CDU eine besonders positive Erfahrung.