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04.07.2019, 17:15 Uhr
Andrang beim CDU-Sommerfest

Das diesjährige Sommerfest der CDU Bramsche am letzten Tag vor den Sommerferien wurde in zwei Etappen von gut 70 Mitgliedern und Freunden der Partei besucht. Geradezu Andrang herrschte zum Auftakt im Besucherzentrum des im vergangenen November eröffneten Amazone-Werks in Schleptrup, als den Gästen zunächst die Fabrikationsstätten des mittelständischen Unternehmens in Niedersachsen und Europa und dessen Produktionspalette präsentiert wurden. Stadtverbands­vorsit­zende Imke Märkl freute sich über die große Resonanz und bedankte sich bei besonders aktiven Vorstandsmitgliedern und Mandatsträgern.  

Der anschließende Betriebsrundgang machte die hohen Qualitätsstandards des in Hasbergen-Gaste beheimateten Landmaschinenherstellers anschaulich. Zurzeit wird in Schleptrup in zwei Schichten mit 100 Mitarbeitern produziert, nach den am Ende des Sommers abgeschlossenen Umstrukturierungsmaßnahmen des Betriebs werden 140 Kräfte in Bramsche beschäftigt sein. Zahlreiche Fragen der Besucher belegten das große Interesse an dem neuen Arbeitgeber in Bramsche. Erwartungsgemäß spielten die Umweltverträglichkeit moderner Landwirtschaft und der mögliche Fachkräftemangel eine zentrale Rolle.

Die Ansiedlung der Amazone-Werke war noch maßgeblich von der CDU und „Neuen Mehrheit“ im Stadtrat vorangetrieben worden. Umso erfreuter waren die Teilnehmer über den erfolgreichen Produktionsstart und die insgesamt positiven Perspektiven des Unternehmens. Dass trotz des stark exportorientierten Geschäfts die Russland-Sanktionen kein besonderes Risiko darstellten, ließ aufhorchen. Nicht ohne Politik verlief auch der zweite Teil des Sommerfests vor der Alten Feuerwache in Engter. Bei Grillwurst, Salaten und Kaltgetränken folgten vor dem „gemütlichen“ Ausklang spannende Ausführungen zur Orts- und Kreispolitik.

Ernst-August Rothert stellte das Projekt „Alte Feuerwache“ Engter und die Aktivitäten des neu gegründeten Trägervereins vor, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Gebäude nach Renovierungsarbeiten zu einem örtlichen Gemeinschaftszentrum zu entwickeln. Zuvor hatte Kreisvorsitzender Christian Calderone durchaus selbstkritisch die von der CDU verlorene Landratswahl kommentiert. Bei der Stichwahl seien 25.000 Stimmen verloren gegangen. Damit stehe die Kampagnenfähigkeit der CDU absolut in Frage, was auch in Nachfragen zum Ausdruck kam. Calderone kündigte eine Kreis-Mitgliederversammlung zur breiten Aufarbeitung des Wahldesasters an und forderte eine Neuausrichtung von Partei und Kreistagsfraktion.    

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