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14.11.2020, 19:34 Uhr
CDU will Sirenen für Bramsche
Antrag auf Prüfung zur Alarmierung der Bevölkerung
Die CDU-Stadtratsfraktion will die Möglichkeit der Warnung der Bramscher Bevölkerung verbessern. „Wir wollen nach und nach Hochleistungssirenen anschaffen, um bei Großbränden, Katastrophen oder ähnlichen Lagen über diese zusätzliche Möglichkeit einer akustischen Warnung der Menschen zu verfügen,“ berichte der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Quebbemann.

Anlage um Anlage habe man die alten analogen Geräte abgebaut. „Andere Städte wie Osnabrück haben bereits erkannt, dass ein Verzicht auf Sirenen falsch ist“, so Ernst-August Rothert, Vorsitzender des Feuerwehrausschusses und selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Engter. Im Rahmen eines CDU-Arbeitskreises habe der Stadtbrandmeister bestätigt, dass man derartige Anlagen als Feuerwehr zwar nicht fordere, aber durchaus begrüßen würde, auch vor dem Hintergrund vieler technischer Ausfälle bei den Alarmmeldern der Feuerwehr.

„Eine Ergänzung zu Warnapps ist aus unserer Sicht wichtig, insbesondere auch für den Fall eines  Stromausfalls, zumal nachts viele Menschen ihr Handy stumm stellen“, ergänzte Quebbemann. „Zunächst werden wir beantragen, 30.000 Euro für Planungen und ein Konzept einzustellen. Sobald das Konzept vorliegt, können wir über den Umsetzungszeitraum entscheiden“, kündigte Imke Märkl für die anstehenden Haushaltsplanberatungen an. „Da Katastrophenschutz Aufgabe des Kreises ist, erwarten wir von dort eine finanzielle Beteiligung“, forderte Märkl.

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